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  • Sarah Schoeneich

Positive Absicht. Oder: wenn Deine innere Couch-Potato sich mit der Sportskanone ein Duell liefert.

Alles, was wir tun, ist für irgendwas gut.


Denn alles, was wir tun, folgt Strategien — und zwar immer der jeweils hilfreichsten, die wir für die Bewältigung eine Situation kennen.


Das Ziel einer Strategie ist immer, dass wir auf irgendeine Art unsere Bedürfnisse bedienen können.


Wenn wir dies beim Blick auf uns selbst und auf andere bedenken, kann es dabei helfen, gütiger mit uns selbst und anderen zu sein.


Die positive Absicht ist machtvoll, wenn Du sie Dir bewusst machst.


Scheltest Du Dich manchmal dafür, dass Du etwas nicht so umgesetzt hast, wie Du es Dir vorgestellt hast? Nimm mal Kontakt zu Deinem Inneren Team auf und schau, welcher Anteil dafür verantwortlich ist, dass es nicht so geklappt hat. Du kannst ihn sogar mal fragen, welche positive Absicht er verfolgt.


Klingt ein bisschen crazy? Ist es auch!

Ein Beispiel:

Ich nehme mir immer wieder vor, mehr Sport zu machen. Und immer wieder lande ich dann doch auf der Couch. Und ärgere mich. In einem Coaching habe ich mal Kontakt zu den Anteilen aufgenommen, die für die Motivation, Sport zu machen bzw. das auf-dem-Sofa-bleiben. verantwortlich sind. Sie haben mir sogar ihre Namen verraten: Rund ist die Couch-Potato und Rot die Sportskanone. Ich konnte nun also Kontakt zu beiden aufnehmen und vor allem Rund fragen, was er sich denn dabei denkt, mir immer einen Strich durch die Rechnung zu machen. Und tada! Rund will einfach nur sicherstellen, dass ich mich zwischen all dem Arbeits-Stress und Corona-Nerv auch genügend ausruhe. Sieh mal einer an.


Klingt immer noch crazy? Probier's mal aus und komm in ein Coaching =)

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