• Sarah Schoeneich

Die menschliche Erfahrung

Bist Du ein Körper und hast eine Seele? Oder bist Du eine Seele und hast einen Körper? Wie ist es für Dich, menschlich zu sein? Was unterscheidet Dich damit von anderen Lebewesen? Welches Potential und welches Leid ist für Dich damit verbunden?

Und wie wäre es, wenn Du in Deinem Körper stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort wärst?


Wir kennen das vermutlich alle: die Zipperlein, die Unzufriedenheit mit sich selbst und das Leid, welches wir auch dadurch erfahren, dass wir in einem menschlichen Körper leben. Unsere Gesellschaft funktioniert mitunter auf der Annahme, dass Zeit linear verläuft und dass sie uns eigentlich ständig wegzulaufen droht.

Doch egal wohin man schaut: alles in der Natur, alles im Universum verläuft nicht linear, sondern zyklisch.

Hast Du dich schon Mal mit Deinen eigenen Zyklen beschäftigt? Und damit meine ich nicht nur den monatlichen weiblichen Zyklus. Ich meine beispielsweise ganz basal den ständigen Wechsel zwischen Atemleere und Atemfülle. Aber auch den zwischen wachen und schlafen, essen und trinken. Bis auf das Atmen sind uns diese Rhythmen ja sogar weitgehend vorgegeben: ich schlafe halt nachts, weil ich tagsüber arbeite und ich esse zu Abend, weil es 18 Uhr ist.

Banale Beispiele, und genau hier fängt es an. Wenn ich meine ganz individuellen Zyklen erforsche, sie kennenlerne und mehr und mehr danach lebe, dann kann ich eigentlich davon ausgehen, dass ich weniger leide. Dadurch, dass ich beispielsweise meinen Schlafrhythmus kenne und weiß, welche Nahrung meinem Körper guttut.

Wie sieht es mit den Zyklen aus, die Du in Verbindung mit anderen Menschen erlebst? Gibt es Menschen, die Du triffst und Dich danach energetisiert fühlst? Oder eher ausgelaugt? Brauchst Du möglicherweise, wie ich, eine gewisse Regenerationszeit zwischen Deinen Terminen? Oder gibt es sogar Menschen, deren Gegenwart Dir möglicherweise nicht (mehr) gut tut?


Wenn ich meinen Körper, meinen Geist und meine Seele als Einheit betrachte und mein Leben danach ausrichte, diese Einheit zu erhalten, ist es dann nicht möglich, mein Leid auf ein Minimum zu reduzieren?


Ich lade Dich dazu ein, über diese Fragen nachzudenken und mir sehr gerne einen Kommentar zu hinterlassen, ob und wie sie Dich bewegen.


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