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Diese Woche hat mich mal wieder an meine Grenzen gebracht - oder eigentlich sogar darüber hinaus.


Und wieder hat die Arbeit damit ein weiteres Level meiner Entwicklung freigeschaltet.


Ich war mit meinen größten Ängsten konfrontiert, gleichzeitig wurde in meine tiefste Trauma-Wunde gepiekst und ich hatte viel zu viel Arbeit, um damit sein und alles verarbeiten zu können. Dann am Dienstagabend: ein Mal Nervensystem-Kollaps, Zustand Rot, nichts geht mehr, nicht mal ans Telefon gehen. Da brauchte ich jemanden, der mich da rausholt. Über Orange mit ganz viel Weinen langsam wieder Richtung Grün bewegt.



Und dann im Notfall-Telefonat mit meiner engsten Freundin (die glücklicherweise Kunsttherapeutin ist) eine Ressource für einen inneren Anteil entdeckt, die bis dato ein fehlendes Puzzleteil in der Arbeit mit mir selbst, der Entstehungsgeschichte meiner Verletzungen und Ängste und meiner Heilungsgeschichte war.


Wieder einmal hat sich Albert Camus Zitat bewahrheitet: „Mitten im tiefsten Winter entdeckte ich in mir einen unbesiegbaren Sommer.“


Alter Schmerz will gefühlt und betrauert werden, damit er sich lösen kann. Alte Wunden dürfen geheilt werden, damit etwas Neues daraus entstehen kann. Alte Ängste können Katalysatoren sein, um unser Bewusstsein aufs nächste Level zu bringen.


Und es ist immer hilfreich, eine Person zu haben, die einen dabei begleitet. Ruf an, wenn Du Dir vorstellen kannst, dass ich das für Dich bin.


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