ÜBER MEINEN ANSATZ

Ich wäre wohl ein Trüffelschwein ...

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... , wenn man mich fragte, was für ein Tier ich wäre. Ich bin überzeugte Ressourcen-Finderin. Denn ich denke, dass die Grundlage eines zufriedenen Lebens darin besteht, die eigenen Ressourcen zu kennen und sich nutzbar zu machen. Oder, mit Joseph Beuys' Worten: Jeder Mensch ist ein Künstler. Meine Coaching- und Trainingsmethoden unterscheiden sich lediglich im Format und zielen allesamt darauf ab, die Kunst eines jeden Menschen zutage zu fördern.

 

Mein Anliegen ist vor allem, Dich darin zu unterstützen, wieder in Verbindung mit Deiner Körperintelligenz zu gelangen. Wieso das so ist, kann ich selbst nicht besser ausdrücken als Reginald Ray in seinem Buch Die Intelligenz des Körpers.

Warum dann der Puzzle-Kopf im Logo?

Weil ich denke, dass es einer bewussten Entscheidung bedarf, um sich den Körper hinzuwenden. Ich halte unsere Denkprozesse für den Startpunkt, um von dort aus ins körperliche Erleben zu gehen. 

Meine Angebote bieten Dir genau diesen Prozess:

Das Resilienztraining ist ein kognitiv orientierter Kurs, der stellenweise Körpererfahrungen einbringt. 

Im Körperorientierten Systemischen Coaching arbeite ich überwiegend mit Formaten, die die Körpererfahrung in einer für Dich stimmigen Weise mit einschließen. 

TriYoga® ermöglicht es Dir, über den körperlichen Flow in einen meditativen Zustand zu gelangen, der deine Gedanken beruhigt.

Und das Traumasensible Yoga bietet einen Ansatz, um Deine eigene Spürfähigkeit zu erhöhen und damit ggf. im Körper gespeicherte Emotionen, Stresszustände und Traumata zu verarbeiten und zu integrieren. 

Natürlich kannst Du Dir aus meinen Angeboten genau das heraussuchen, was Dich am meisten berührt oder in dir resoniert. In allem geht es auf jeden Fall darum, die Antworten in Dir selbst zu finden und Dein Leben zu Deinem eigenen Kunstwerk zu machen. 

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"Viele von uns fühlen ein intensives inneres Unbehagen und haben sich ihrem Leben entfremdet. Wir haben jedes Gefühl dafür verloren, wie ein wirklich erfülltes Leben aussehen könnte und suchen hier uns dort nach kurzfristigen Lösungen und Befriedigung. Der Kaufrausch tritt an die Stelle eine Kultivierung der Seele. Das Zuschauen bei Sportereignissen ist Ersatz für die Herausforderung und den Reiz eines auf Messers Schneide gelebten Lebens In den Ferien suchen wir nach der Erfahrung von etwas Neuem und Überraschendem, die wir in unserem gewöhnlichen Alltag verloren haben. In unserer Freizeit versuchen wir dem monotonen und uninspirierenden Trott unserer Arbeit zu entfliehen, der uns in mancher Hinsicht so falsch zu sein scheint, so schädlich für unsere menschliche Person. 

Wir fühlen uns den anderen Menschen zunehmende entfremdet, oft sogar innerhalb unserer eigenen Familie. Wir sind ständig in Bewegung, schlagen nirgends Wurzeln oder finden festen Boden unter den Füßen. Die Ikone unserer Zeit ist das Düsenflugzeug: Wir fliegen darin mit enormer Geschwindigkeit umher, um doch in einem ganz realen Sinn nirgendwo hinzugelangen -- hoch, hoch über der Erden, in erzwungener Intimität auf unmenschliche Weise zusammengepfercht mir Fremden, die sich ebenso unbehaglich. fühlen wie wir, vor dem Hintergrund der lauernden Gefahr eines plötzlichen Todes. Wir sehen fern und beschäftigen uns unablässig mit im Grunde sinnlosen Aktivitäten, um uns zu betäuben und um der Sinnlosigkeit unseres Lebens auszuweichen und sie zu vergessen. Doch letztlich funktioniert das natürlich nicht, und so fühlen wir uns noch unbefriedigter und noch hoffnungsloser. Wir suchen, suchen, suchen und kommen doch niemals irgendwo an. Und da wir alle fest und hartnäckig an der großen "Lüge" der modernen Kultur festhalten -- nämlich dass es möglich sei, durch Unterhaltung, Zerstreuung oder Materialismus wahre Erfüllung zu finden --, können wir auch mit niemanden über das sprechen, was da tatsächlich abläuft.

[...]

Diejenigen von uns, die in der modernen Welt leben, existieren also im Allgemeinen in einem Zustand extremer Körperfremdheit. Die meisten von uns sind sich ihr Leben lang kaum ihres Körpers bewusst. Manchmal scheinen wir gar zu fühlen und zu handeln, als wären wir unseres Körpers ganz und gar verlustig gegangen. Es ist nicht so, dass wir nicht denken, einen Körper zu haben. Tatsächlich verbringen viele Menschen einen großen Teil ihrer Zeit damit, über ihren Körper nachzudenken -- wobei sie sich selbst Komplimente machen, sich um ihren Körper Sorgen machen, ihn schlecht machen oder gar auf selbstzerstörerische Weise damit umzugehen. Doch selbst dann, wenn wir uns vermeintlich um unseren Körper kümmern, sind wir doch gewöhnlich nur in unseren Kopf. Wir sind nicht mit unserem wirklichen Körper in Kontakt. Wir haben Gedanken über unseren Körper, aber sehr wenig Erfahrung von unserem Körper."

Die Intelligenz des Körpers

Reginald A. Ray